Ernährung in der Antike

In der modernen Konsumgesellschaft spielt die Ernährung eine große Rolle für den Menschen und seine Gesundheit. Unsere Ernährungsgewohnheiten sind zwar sehr verschieden im Vergleich zu denen unserer Vorfahren, allerdings zeigen sich hin und wieder doch auch noch Ähnlichkeiten.

 

Die alten Griechen erwachten…


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  • Die Sonne schien und das Frühstück bestand aus verschiedensten Dingen. Ein heißes Getränk aus Thymian mit Sesam oder Minze, Milch und warmes Wasser mit Honig, das Brot wurde in Wein getaucht und dazu wurden Oliven und Feigen serviert.
  • Gegen elf Uhr aß man das „gute Essen“. Dieses bestand meist aus Brot, Käse, Knoblauch oder Zwiebeln. Das Mittagessen war eher leicht, damit sich die Leute bis zur Nacht wachhalten konnten.
  • Dort gab es dann ein großes Festmahl. Dieses bestand aus Fleisch oder Fisch, Bohnen, Käse, Oliven, Pasteten und Desserts, Nüssen, Früchten und Süßigkeiten.
  • Der Wein spielte in der Ernährung der alten Griechen eine wichtige Rolle. Je nach Tageszeit wurde er unterschiedlich viel mit Wasser verdünnt. Zum Abend hin wurde immer weniger Wasser genommen.
  • Das Essen und der Wein flossen reichlich und in Kombinationen mit anregenden Diskussionen und jeder Art von Vergnügen.

 

 

Die Vorfahren der Griechen hatten auch Süßigkeiten:


Die „melikraton“ (Milch, Honig und Nüsse), die „myttotos“ (Kuchen mit Käse, Öl, Honig und Knoblauch), „nogalefma“ (Leinsamen und Honig) und Pfannkuchen.

Überall in Griechenland hatten die Menschen die gleichen Essgewohnheiten, außer in Sparta. Dort hatten die Menschen wegen den ständigen Kriegen und dem harten Leben nie viel Zeit zum Kochen und für das Vergnügen beim Essen. Ihre Hauptmahlzeit nannte man die „schwarze Brühe“. Das war eine Art Suppe aus Fleisch, Blut und Essig. Außerdem, so sagt man, aßen sie vor jeder Schlacht rohe Zwiebeln, um ihren Adrenalinspiegel besonders zu erhöhen. Generell könnte man sagen, dass die Spartaner nicht viel und fein gegessen haben.
Das Fundament der Speisen der alten Griechen war also die sogenannte „Mittelmeer-Triade“: Weizen, Öl und Wein.
Der Hauptbestandteil all ihrer Rezepte ist Getreide. Aus ihm wurde ihr wichtigstes Nahrungsmittel, das Brot gewonnen. Brot war heilig. Ohne es, war eine Mahlzeit nicht vollkommen.
Neben ihm war auch Öl wichtig. Das beste Öl kam für gewöhnlich aus Samos und Ikaria.
Auch Früchte waren sehr begehrt. „Orviklata“ (süße Äpfel), „kodymata“ (Quitten), „kokkympa“ (Pfirsiche), Trauben und Feigen durften bei einem ordentlichen Abendessen nicht fehlen.
Eier waren auch gern gesehen. Die alten Griechen hielten sich deshalb extra Hühner, Enten und Gänse um frische Eier zu bekommen.
Sie wurden als Vorspeise oder als Dessert serviert. Darüber hinaus gab es viele Rezepte zur Verwendung des Eigelb und Eiweiß.
Der Verzehr von Fleisch und Fisch hing von der Lage des Wohnsitzes einer Familie ab.
Die Griechen aßen aber auch viel Käse. Auch Butter wurde bekannt, verlor aber wegen des hohen Angebots an Olivenöl und der Verwendung schnell an Bedeutung.

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