Der griechische Honig

Der griechische Honig

Aufgrund der klimatischen Verhältnisse und der Bodenbeschaffenheit existiert auf relativ kleinen Flächen eine große Artenvielfalt von Pflanzen, ca. 2100. Die Bienen erzeugen dort deshalb einen sehr gehaltvollen Honig.
Seine Bezeichnung stammt immer von der Pflanze, die im Trachtgebiet vorherrscht, anders als in anderen Ländern, in denen der Honig in Monokulturen gewonnen wird. Bestimmte Honigsorten wie z.B. den Thymianhonig gibt es nicht so häufig auf der Welt.

Besondere griechische Honigsorten sind auch die Honige von Nadelbäumen (Pinien, Tannen).

Honig

Der Thymianhonig ist einer der typischsten Honige, der in Griechenland hergestellt wird. Er zählt zu, den Honigen mit Top-Qualität. Thymianhonig ist bernsteinfarben, intensiv aromatisch und sehr angenehm im Geschmack. Typisch für den Thymian ist das spezielle “Brennen” im Hals. Er bleibt lange flüssig, kristallisiert erst nach 6 bis 18 Monate aus.Der Thymianhonig wird vorwiegend auf den griechischen Inseln produziert und außerhalb nur in geringem Umfang
Eine der besten Honigsorten, die in Griechenland hergestellt wird, ist der Tannenhonig. Er wird dem Anspruch der anspruchsvollsten Verbraucher gerecht. Dieser Honig ist angenehm und kräftig im Geschmack und von dunkeler Farbe.Tannenhonig kristallisiert kaum aus, bleibt also fast immer flüssig.
65% der gesamten Honigproduktion in Griechenland fällt auf den Pinienhonig.
Es ist nicht sehr süß im Gescmack und kristallisiert nicht aus.Pinienhonig ist dafür aber reicher an Mineralien, Proteinen und Aminosäuren als der Blütenhonig und obendrein hat er auch die wenigsten Kalorien.

Im antiken Griechenland war der Honig etwas Besonderes.

Er wurde als natürliches und gesundes Produkt angesehen, nicht nur als eine Ergänzung , sondern als ein unerlässlicher Bestandteil der Ernährung. Schriften des Hippokrates, des Aristoteles und des Dimokritos berichten von den günstigen Eigenschaften des Honigs für die Gesundheit und für ein langes Leben. In Auszügen über die Zusammensetzung der Mahlzeiten der antiken Griechen wird ersichtlich, dass Honig zum täglichen Speiseplan gehörte, entweder alleine oder als Ergänzung zu Saucen oder verschiedenen Süßigkeiten.
Dieselben Ernährungsgewohnheiten behielten auch die Römer und später die Byzantiner bei. Es sei zu bemerken, dass das Brot, der Wein, der Honig, die Feigen und das Olivenöl auf dem täglichen Speiseplan bereits im antiken Griechenland unerlässlich waren

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