Beyond Retsina

Modern Greek wines offer great value

In einem Artikel für die LA Times
aus Los Angeles schrieb S. Irene Virbila
folgenden Artikel über griechischen Wein:

„Gelegentlich entdecke ich einen griechischen Wein auf einer Weinkarte in einem Restaurant vor Ort. Das ist dann eine Überraschung. Und wenn das „Wine & Spirits Magazin“ die Ergebnisse ihrer jährlichen Umfrage veröffentlicht, werden zwei Plätze der am meisten bestellten Weine von griechischen Weinen belegt. Das ist eine noch größere Überraschung.
RetsinaAls ich also zu einer Weinverkostung von griechischen Weinen vor kurzem eingeladen wurde, ging ich natürlich hin! Dies war eine ideale Chance, um meine Neugier über die Weine eines Landes, welches schon seit tausenden Jahren Wein herstellt, zu befriedigen.
Die ersten drei Weine waren Weißweine, alle preismäßig unter $ 20 und alle von Domaine Porto Carras, dem größten Bio-Weinberg Griechenlands. Sowohl der 2012er Melissanthi (eine Mischung aus Assyrtiko und Athiri, ungefähr $ 15) und der 2012er Assyrtiko (ca. $ 16) hatten eine schöne Mineralität und Ausdrucksstärke. Der Malagouzia aus 2013 hatte eine tropische Melonennote und schmeckte ebenfalls.
Der nächste war ein Rotwein, welcher ausschließlich aus der Limnio Traube, eine Rebsorte, die bereits von Aristoteles und auch in der Odyssee erwähnt wurde, so alt ist sie bereits, hergestellt wurde (ca. $ 16). Er war so lecker dank seiner ansprechenden Würze und dem erdigen Aroma, dass ich mich sehr lange mit dieser Flasche beschäftigte.
Domaine Porto Carras produziert auch einen ausgezeichneten Cabernet Sauvignon und eine syrah Mischung namens Magnus Baccat (unter 20). Außerdem einen Wein im Bordeaux-Stil, namens Chateau Porto Carras, eine Mischung aus Carbenet Sauvignn, Carbernet Franc, Merlot und der einheimischen Limnio Traube für etwa 28.
Die restlichen Weinerzeuger bei der Verkostung waren alle aus der Region um Naoussa im westlichen Makedonien in Nordgriechenland. Alle Weine wurden außerdem aus der gleichen roten Traube, der Xinomavro, gemacht. Bei der Verkostung habe ich durch die dutzend Beispiele auch ein echtes Gefühl für die Traube und ihre unterschiedlichen Ausdrucksformen je nach Terroir bekommen. Der aufstrebende Winzor Apostolos Thymiopoulos von den Thymiopoulos Weinberger zeigte uns eine Karte mit den verschiedenen Bodenarten in Naoussa. Die sah aus wie ein kompliziertes Mosaik, wirklich unglaublich.
Ich probierte auch die biodynamischen Weine, die sogenannten „Jungen Reben“, die ebenfalls köstlich waren. […] Beeindruckend waren auch die Weine von Domaine Foundi, die Georgia Foundi vorstellte. Diese bieten ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis. […]
Griechische Weine werden in Zukunft sicherlich Fuß in den Regalen der örtlichen Weinhändlern fassen! […]“

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